ICQ und Arbeit gleichzeitig - das geht irgendwie nicht zusammen. Ich sollte mich wohl – trotz Multitaskingfähigkeit – entscheiden ;-)
Katinka_XYZ - 14. Jun, 16:14
Die liebreizende Nichte teilt mit: „Italien war ja voll sch... Die spielen den altmodischsten Fußball von ganz Europa. Da sind ja die Kiddies aus der E-Jugend spritziger.”
Woher die junge Dame ihre Weisheiten hat, frage ich mich. Sie ist übrigens Fan der Ivorer (darf man die wirklich so nennen? Oder ist das ein Netzer-Privileg?) - die könnten noch richtig kicken.
Katinka_XYZ - 13. Jun, 11:47
... muss endlich entgegen getreten werden:
Er ist nicht schief!!! Dieses Gerücht wird von Marketing-Strategen gestreut, um Touris herbei zu locken. Jawoll!!!
Hab es mit eigenen Augen gesehen...
Katinka_XYZ - 12. Jun, 17:58
Unsere Mannschaft hat keine „hängende Spitze” - und deshalb kann es Probleme in den nächsten Spielen geben. Sagen die Fachleute.
Es wird doch wohl möglich sein, eine „hängende Spitze” unter den etwa 80 Mio Bundesbürgern aufzutreiben... Sollen wir wirklich wegen einer fehlenden „hängenden Spitze” nicht Weltmeister werden?
Katinka_XYZ - 12. Jun, 14:29
Saltimbocca
Wie schön, dass die Italiener bei der WM dabei sind :-)
Katinka_XYZ - 12. Jun, 12:23
Gestern: Orangen-Pudding aus Costa Rica
Heute: Empanadas Argentinas
Morgen: Rindersteaks auf mexikanische Art dazu Tortillachips
Weiß eigentlich jemand, was man in Togo oder Angola so isst - und bei uns auch käuflich erwerben kann?
Katinka_XYZ - 10. Jun, 14:08
Kunde schickt Text: „... tragen keine Bepper...”
Nachfrage, was bitte „Bepper” sind. Kunde: „Ja Dinger, die man drauf macht.”
Achso... ja klar...
„Sie meinen Aufkleber, aber das sind auf schwäbisch Bäpper. Das kommt von draufbappen, draufkleben.” Kunde: „Ja genau.”
Wir vereinbaren also, aus den Beppern Aufkleber zu machen.
Korrekturabzug an den Kunden - kurze Zeit später das Rück-Fax mit der Bitte um Korrektur: In „Aufkleber” ist das e durch ä zu ersetzen. Also Aufkläber...
Kennt noch jemand ein Synonym? Etikett habe ich noch nicht vorgeschlagen - ich fürchte, daraus wird ein Etikätt...
Katinka_XYZ - 9. Jun, 14:49
... zumindest bis 9. Juli. Ich bin wirklich gespannt, wie sich der frühe Beginn der Spiele um 15 Uhr mit dem Arbeitsalltag verbinden lässt. Bis 9. Juli habe ich nicht mal eine handvoll Termine am Abend. Und wenn, dann mit Zeitbegrenzung oder an spielfreien Tagen.
Wird man ab 15 Uhr überhaupt noch jemanden telefonisch erreichen können? Outet man sich schon durch bloße Anwesenheit am Telefon als Fußballmuffel?
Ich wollte mir erlauben, Freunde am Sonntag zur offiziellen Terrassen-Einweihung einzuladen. Abgelehnt - kommt doch Fußball... nicht mal den eigenen Vater konnte ich zu einem schönen Terrassennachmittag bewegen.
Der Edeka-Chef meines Vertrauens ist auch ganz aus dem Häuschen - die Lieferanten haben Termine umgestellt: Zeitschriften vormittags, der Bäcker kommt eine Stunde früher, der Metzger nur jeden zweiten Tag, der Eiermann auf Zuruf. Und bei meiner Lieblings-Metzgersfrau gibt es jetzt kugelrunde Fußball-Schinkenwürste (wie soll man daraus vernünftig Wurstsalat zubereiten?). Bei „Traumtor-Kartoffelsalat” streike ich allerdings.
Die Liste, die den Ausnahmezustand beschreibt, lässt sich beliebig fortsetzen, aber ich muss mich jetzt ranhalten. Um 16 Uhr beginnt das Public Viewing!
Katinka_XYZ - 9. Jun, 09:24
Es gibt wirklich Tage, um die macht man besser einen großen Bogen. Einen solchen hatte ich gestern. Aber nicht nur ich. Auch der Göttergatte, die gute Freundin und der gute Freund. Eigentlich begann das Unheil schon am Abend vorher, den wir wegen eines Geburtstags gemeinsam bei den Freunden verbrachten. Erst ging der Wein aus - an sich kein Drama. Wir konnten uns mit (teilweise schockgefrostetem) Hefeweizen behelfen. Dann verbrannten die überbackenen Baguettes. Kein Problem, wir ernährten uns von Antipasti aus dem Glas und Chips. Danach kündigte sich eine Familienkrise an - der älteste Sprößling der Freundesfamilie hatte den runden Geburtstag vergessen. Mutter rastete aus und kündigte daraufhin den monatlichen Dauerauftrag an den Sohn - noch während des Bierfestes. Etwas belämmert verließen die Gäste das Fest, nachdem die Dame des Hauses ganz unvermittelt verschwand, um ihr Bett aufzusuchen. Ohne Vorankündigung.
Gestern morgen: Die bereits angedeutete Schadensbegrenzung. Bei den Freunden weiterhin Familienkrise, dazu ein Serverausfall im Unternehmen. Totalausfall, kaputt, unreparierbar. Etwa parallel dazu erster Ausfall unserer Telefonanlage im Büro. Noch lachten wir.
Abends war dann ein gemeinsamer Ausflug zu einem Comedy-Programm geplant. Exklusiv-Veranstaltung. Nur 400 Gäste. Anschließender Besuch beim Italiener war vorgesehen. Okay, wir kommen an - außer zwei freundlichen Herren vom Veranstalter keiner da. Man habe versucht, uns telefonisch zu erreichen (ich habe Anrufbeantworter!!!!!!!!!!!!! und der hatte auch drei Versuche registriert, nur keine Ansage). Der Weg sei umsonst - die Veranstaltung falle wegen Krankheit aus. Aha... Wissender Blicketausch - Murphy hat wieder zugeschlagen. Immerhin bekommen wir ein Gastro-Gutscheinbuch (der Lieblingsitaliener ist natürlich NICHT drin) und ein Ausfahrticket (mal sehen, wie der Kontrolleur in der Stadtbahn auf unser Ticket reagiert...)
Okay, also gleich zum Italiener. Inzwischen sind wir auch als Gruppe komplett zu sechst. Die „Neuen” hatten einen guten Tag - bis zum Abend eben. Also wandern wir gemütlich zum Italiener, mit einem Tisch gab es ausnahmsweise keine Probleme. Weil wir es ja so schon vom langen Vorabend kannten, blieben wir zunächst zum Durstlöschen beim Hefeweizen. Fünf hübsche kleine 0,3 l Weizenbiergläser jonglierte der smarte italienische Kellner locker durch die Tischreihen - und dann über uns. Nun nutzte Murphy ein weiteres Mal seine Chance. Die Freundin patschnass - Handtasche in einer Bierlache. Das Jackett des „neuen” Schwagers erhielt eine Bierdusche. Freundliche Nachfrage einer herbei eilenden Service-Fachkraft: „Sind Sie nass geworden?” Die Frage beantwortete sich eigentlich irgendwie von selbst... Mit Servietten versuchten die bemühten Gastgeber, die etwa 1 l Weizenbier-Lache zu beseitigen. Ein eher lächerliches Unterfangen. Der etwas entnervte Schwager empfahl mit volltönender Stimme, die uns die Aufmerksamkeit des gesamten Lokals einbrachte, doch einen „Wischlumpen” zu holen. Gesagt getan - mit einem überdimensionalen Profi-Wisch-Wagen ging es an die Bodenreinigung zwischen den viel zu eng stehenden italienischen Tischchen. Derweil versuchte der Tollpatsch es ein weiteres Mal mit den Weizenbiergläsern. Ein weiteres ging zu Bruch. Wir lachten...
Als dann nach Austausch der patschnassen Stühle (die wurden ungetrocknet an einen unbesetzten Nachbartisch gestellt) und vollständiger Getränkelieferung auch noch das bestellte Essen vertauscht war und zunächst nur gedünstetes Gemüse bei uns landete, war uns klar: Von diesem Abend war nicht mehr viel zu erwarten. Zwei umgeworfene und zu Bruch gegangene Weingläser (O-Ton des Tollpatschs: „isse kein guter Tag”) quittierten wir nur noch mit hysterischem Lachen.
Nachbemerkung: Am Nachbartisch saß eine Gruppe mehr oder weniger prominenter Pop-Stars. Von denen nahm keiner Notiz, wir lieferten genügend Programm. Sie litten sehr...
Katinka_XYZ - 8. Jun, 09:56
... am ersten Tag. Die Druckerei hat eine komplett falsche Seite eingeschossen, gedruckt und verteilt. Hier geht der Punk ab.
Ich geh wohl besser wieder in Urlaub ...
Katinka_XYZ - 7. Jun, 17:11