Dies und das
... hat mich in einer frühmorgendlichen Mail darüber informiert, dass statt der „Heulsuse” jetzt Didi bei DSDS mitmacht. Und der sei früher mal ein Mädchen gewesen.
Auf meine – zugegeben etwas provokative – Nachfrage, wie das denn möglich sei, meinte das Schätzchen: „Naja, er war halt ein Mädchen, jetzt ist er ein Junge. Wie das halt so geht.”
Katinka_XYZ - 21. Jan, 14:48
Nach Aussage meines Friseurs, nein Biosthetikers, müsste es jeder kennen: Nach dem Waschen tun die Haare alles, nur nicht das, was man selber gerade mit ihnen anstellen will. Alle Wirbel (die hat JEDER) scheinen sich zu verselbständigen. Nach dem Trocknen fühlen sich die Haare gerade so an, als ob man wieder anfangen könnte - mit dem Trocknen. Bei trockener Heizungsluft fangen die Haare an sich aufzuladen und zu „fliegen”. Und dies trotz aller möglichen Lacke, Sprays und Gels. Und dies natürlich immer dann, wenn man es gar nicht brauchen kann. Bad hair day eben (gibt's keinen deutschen Begriff für, oder?)
Bei mir hilft dann - zu meiner eigenen Seelenberuhigung und Tagesrettung - nur noch der Griff zur Haarklammer. Und alle frechen Strähnen werden am Hinterkopf zusammengesteckt - der Tag ist gerettet.
Trockener Kommentar meines Mannes: Was du wieder hast. Die Haare sehen aus wie immer. Das bildest du dir ein.
Katinka_XYZ - 20. Jan, 15:24
Kontaktanbahnung ist vollbracht - erfolgreich :-) Und es hat auch gar nicht wehgetan ;-) Im Gegenteil...
Katinka_XYZ - 19. Jan, 15:30
Gestern abend bezeichnete mich ein Freund als „Rübe”, ja, er wagte es und sagte wörtlich:„Du bist einfach eine Rübe!” Er ist ein lieber Freund, er darf das, im Prinzip. Wenn da nicht Folgendes im Internet zu finden wäre:
„Für Flächen ohne Rizomania-Befall
KATINKA
hoher Zuckergehalt für den erfolgreichen Kampagnestart
blattgesund
zügige Jugendentwicklung
für alle Rodetermine geeignet, besonders für frühe
Mit diesen Eigenschaften hat KATINKA in der Praxis und den offiziellen Versuchen (SV 2003 - 2005) überzeugt.”
Hmmm... schmeckt mir irgendwie nicht... Rübe ist ja okay. Aber ZUCKERRÜBE? Muss man sich alles bieten lassen?
Katinka_XYZ - 17. Jan, 14:12
Da wollte Katinka heute mal wieder besonders schlau sein und entschied sich, erst fertig zu arbeiten und danach den Wochenendeinkauf zu erledigen. Wer geht denn sonst schon am Samstag nachmittags bei herrlichstem Sonnenschein zum Einkaufen?!?!?
Blick in die Theke des Fischhändlers meines Vertrauens: Nahezu gähnende Leere, fast ausverkauft. Okay, hilft nix, ab in den Supermarkt, in dem der Fischhändler seinen Laden hat. Au Backe... Familienausflugstag im Supermarkt. Nix mit durchhuschen... überall stehen blockierende Wagen, halten Familien Rat, was denn nun zu kaufen sei.
Böse Überraschung auch an der Kasse. Nicht mal die Hälfte der Kassen ist geöffnet, übervolle Wagen und lange Schlangen. Am schnellsten war dann der Einkauf beim Fischhändler erledigt: Außer den heiß geliebten Kräutermatjes und Lachsfilet hatte er nicht mehr viel zu bieten.
Tja, was lernt man daraus: Es ist wohl doch besser, sich auch samstags zu überwinden und früh aufzustehen. Bevor die Horden die Fischtheke leerkaufen...
Schönes Restwochenende allerseits :-))
Katinka_XYZ - 14. Jan, 17:40
.. hab ich auch schon hinter mir. Meine entzückende Nichte, die seit Weihnachten im Besitz eines eigenen internet-tauglichen PCs ist, ist inzwischen kommunikationssüchtig. Sobald sie aus der Schule kommt, lauert sie vor dem PC, ob nicht endlich eine Mail kommt. Spätestens nach einer Stunde kommt dann Post von ihr: „Hey, warum schreibst du nicht mehr?”
Nach weiteren 10 Minuten die Aufforderung: „Komm schnell mal on!", womit sie ICQ meint. Und dann geht es los: Detailgenaue Beschreibung des Schulalltags und der Verschönerungs-AG, die Einkaufserlebnisse im Einkaufszentrum (sie steht jetzt auf Shoppen), die Analyse der DSDS-Ergebnisse (wir haben wenigstens den gleichen Favoriten). Heute haben wir über Indien gechattet – weil Mademoiselle morgen eine Erdkundearbeit schreibt und es prickelnder fand, mit ihrer ollen Tante am Computer den Lernstoff zu vertiefen.
Morgen müssen wir Mathe üben - sagt das Fräulein Dauerchatter. Aber da bin ich ganz, ganz bestimmt nicht „on”.
Katinka_XYZ - 12. Jan, 18:45
Gerade konnte ich einem Newsletter entnehmen, dass ich NICHT unter Triskaidekaphobie leide. Also, dass ich nicht darunter leide, wusste ich ja schon länger. Nur wie das, worunter ich NICHT leide, heißt, wusste ich bis heute nicht. Triskaidekaphobie eben.
Katinka_XYZ - 10. Jan, 15:16
Endlich will ich meine aktuelle Buchliste ins Blog stellen - aber irgendwie geht das mit den Bildern nicht. Erfahrungsgemäß ein Nutzerin-Fehler...
Jaja, Frauen und Technik... also, weiterprobieren...
Katinka_XYZ - 10. Jan, 11:17
Einer meiner wichtigsten Vorsätze für 2006: Die aktuelle Handtasche wird endlich aufgeräumt. Erstaunlich, welches Gewicht mit der Zeit zusammenkommt...
Nun liegt vor mir nur noch das „Notwendigste”, das eine Damen-Handtasche unbedingt enthalten muss:
Geldbörse mit allen notwendigen Karten und Ausweisen, Zeitplanbuch, Handy, Notizbüchlein, A5-Kladde, Kuli-Set, Daily Hand Balancer, Haarklammer, Externe Datenspeicherplatte + Kabel, Lippenkonturen-Stift, 5 (!!) Lippenstifte, Hustenbonbons, Zovirax-Tübchen, Aspirin, Smint, aktuelle Sicherungs-CD, Digi-Kamera, Puder, Haargummi, Tampons... ächz.
Wie machen das eigentlich die Männer???????????
Katinka_XYZ - 8. Jan, 16:02
... konnte ich gerade hinreichend in Paris feststellen. Dort scheinen die „Mobiles” bereits an den Menschen festgewachsen zu sein. Die Metro oder RER hat den Tunnel noch gar nicht ganz verlassen, schon beginnt das kollektive Handy-Zücken. Überall begegnen einem selbstvergessen vor sich hinbrabbelnde Menschen. An jeder Sehenswürdigkeit, in jedem Museum stehen Menschen, die live per Handy von ihren Eindrücken berichten. Wo man geht und steht: überall nur telefonierende Menschen.
Meine Schwester, seit 15 Jahren in Paris,ist inzwischen (leider) auch schon angesteckt. Den ganzen Tag rennt sie zwischen Handys und Blackberry hin und her. Ständig piepst es irgendwo: bei drei Handys, zwei Blackberrys sowie normalem Telefon nicht weiter verwunderlich. Gewöhnungsbedürftig für mich als Handy-Meiderin: Mein Handy stand unter Dauerbeschuss. SMS mit Inhalten wie: „Wo seid ihr gerade?” oder „Was macht ihr jetzt?” kamen fast halbstündlich. Dazwischen Anrufe (alle auf die Mobilbox): „Wollte mal hören, ob es euch gutgeht.” oder „Die Kinder fragen, ob ihr heute abend mit ihnen spielt” oder noch besser „Ich wolte einfach mal deine Stimme hören.” (Und das unmittelbar nach einem gemeinsamen Frühstück.)
Neee, das ist nichts für mich. Statt Freiheit nur Stress, Kontrolle, Erwartung von Omnipräsenz. Moderne Kommunikation soll dem Menschen dienen – und nicht zum Fluch werden.
Katinka_XYZ - 6. Jan, 14:26